In Hochzeit, Interviews

Fotografen Interview mit Frank Metzemacher

Euer Hochzeitsfotograf hält die Emotionen an eurem besonderen Tag und die wundervolle Momente, die ihn füllen, für die Ewigkeit fest. Franks Stil ist uns wegen der Intensität seiner Bilder aufgefallen. In ihr ist die Magie des Hochzeitstages enthalten und schafft Spannung, wie wir finden. Frank ist in Köln stationiert, begleitet euch aber genau so gerne in eurer Heimat, wie zu euren Fernreise-Traumdestinationen. Für Frank ist die Fotografie mehr als ein Job. Erfahrt in unserem Interview, wie er sich in der Fotografie gefunden hat.

 

 

Hallo lieber Frank! Kannst du uns erzählen, wie du zur Fotografie gekommen bist?

Obwohl ich als Kind meinen Eltern das Geld für Polaroid und Filmentwicklung aus der Tasche gezogen hatte und alles fotografierte was nicht bei 3 auf den Bäumen war, kam ich dann doch erst sehr spät zur Fotografie.
Ich war vorher in einer anderen sehr stressigen Branche selbstständig und hatte einen Ausgleich gesucht. Digitalkameras wurden immer erschwinglicher und irgendwie kam wieder das alte Verlangen in mir hoch, Fotos machen zu müssen. Als schönen Nebeneffekt merkte ich, dass ich sobald ich die Kamera in den Händen hielt und mich auf die Fotografie konzentrierte, der ganze Tagesstress vergessen war. Ich tauchte in meine kleine Fotowelt ab. Also wollte ich besser werden und las Bücher und schaute alles, was Youtube mir zu bieten hatte. Zufälligerweise bin ich in die Konzertfotografie gerutscht und über Freunde zur Hochzeitsfotografie. Die hat mich dann so in ihren Bann gezogen, das ich jetzt davon lebe.

 

 

Was ist in deiner Kameratasche?

Puh, als Technik-Nerd eigentlich zu viel. Es kommt auch immer auf den Auftrag an. Bei Hochzeiten habe ich eigentlich nur noch meine Festbrennweiten 24/1.4, 35/1.4, 50/1.4, 85/1.8 dabei. Meine Bodys sind die 5D MKIV und 5D MKIII. Eventuell bald auch etwas Spiegelloses.

 

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Ich mag es kontrastreicher und möchte eine Hochzeit zeitlos und natürlich festhalten. Aber meinen Stil beschreiben können andere sicher besser als ich.

 

Wie bereitest du dich auf den großen Tag mit den zukünftigen Brautpaaren vor?

Das fängt schon beim ersten Telefonat an. Ich bin keiner, der auf E-Mail Anfragen blind die Preislisten mitschickt. Bereits beim ersten Kontakt suche ich das persönliche Gespräch. Ich bin der Meinung, dass man schon bei einem ersten Telefonat herausbekommt, ob man zusammenpasst. Denn das ist wichtig. Ich  habe keine Berührungsängste und pflege mit meinen Paaren ein lockeres und persönliches Verhältnis. Wenn beim Telefonat Sympathie da war, treffe ich mich mit dem Paar. Ein Engagement Shooting im Vorfeld macht die ganze Sache dann noch richtig rund.
In der Woche vor der Hochzeit telefoniere ich noch einmal mit meinem Paar. Einen Tag vor dem großen Tag gehe ich die übliche Checkliste durch und komme dann so ausgeruht wie möglich zur Hochzeit.

 

Gibt es ein (bekanntes) Foto, das dich mehr als andere berührt? Warum?

Das eine Foto gibt es für mich nicht. Ich liebe die Arbeiten von August Sander und Annie Leibovitz. Wenn ich mal wieder im kreativen Loch gefangen bin, dann schaue ich mir die Bilder von David Lachapelle an. Bunt und grotesk, ja noch weiter kann man von Hochzeiten nicht entfernt sein, aber ich mag es, mich auch abseits umzuschauen.

 

Ein Tipp für junge Fotografen – Wie fängt man am besten an?

 

Ganz einfach, machen und üben, üben, üben. Wissen ist nur ein Mausklick entfernt. Eine günstige Kamera und eine Festbrennweite, am Crop am besten 35mm und loslegen.

 

 

Was ist das Lustigste, das dir bei einer Hochzeitsdoku passiert ist?

Da passieren so viele nette kleine Dinge, über die ich lachen kann. Ich möchte jetzt nicht anfangen von dem Gebiss, das…………… :-). Aber eine kleine Erinnerung habe ich, an die ich immer wieder gerne denke: Als der Pfarrer während der Trauung plötzlich hinter sich griff und eine Quetsch ( Ziehamonika) zum Vorschein kam. Er begann „In unserem Veedel“ von den Bläck Föös zu singen. Die ganze Hochzeitsgesellschaft hakte sich ein und „schunkelte“.

 

Du bist nicht nur Fotograf– sondern auch…

Ehemann, Katzenpapa, Kinofan, Sport- und Musikjunkie.

 

Was ist dein Lieblingslied im Augenblick?

Wie nur eins? Das wechselt ehrlich gesagt ständig. Ich bin etwas härter in der Musik unterwegs und hab da ein paar Songs, die mich immer wieder beschäftigen und die ich gerne mit euch teile.

 

Wenn ich mal wieder Gänsehaut brauche.

 

Immer, wenn dieser Song in meiner Playlist erscheint, wird die Lautstärke angepasst.

 

Und dieser Song ist mein musikalisches Adrenalin.

 

 

♥ Danke Frank ♥

 

 

Mehr von Frank und seiner sinnlich-schönen Hochzeitsfotografie findet ihr hier: www.lichtreim.de

 

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